Gedanken zur Mobilität

mobil50plus vom passiven Wohlstand

zur aktiven Lebensqualität

 

Mobilität im ländlichen Raum, ohne eigenes Auto mobil.

 

Die Ausgangssituation ist, dass der ländliche Raum kaum durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen ist. Durch den Kostendruck erfolgt sogar ein ständiges ausdünnen der spärlichen Einrichtungen dessen Ende nicht absehbar ist. Die zurzeit angewandten Konzepte halten keiner wirtschaftlichen und effiizienten Betrachtungsweise stand. Trotz allem kommen die Bewohner der ländlichen Regionen zu ihren Zielen, einerseits durch die große Zahl an privaten Pkw und anderseits durch die Nachbarschaftshilfe.

Diese Entwicklung führt einerseits zu hohen Pkw Kosten und anderseits wird es durch die Bevölkerungentwicklung (Überalterung und Abwanderung) für jene die keinen Pkw besitzen immer schwieriger ihren Mobilitätsbedürfnissen nachzukommen. Genau diese Entwicklung hat im Grunde Ressourcen für die Mobilität im ländlichen Raum geschaffen.

(Eine große Zahl an Pkw und anderseits genügend Personen die für ihren Unterhalt nicht im Erwerbsleben stehen.)

Ziel und Herausforderung.

  1. Konzepte und Rahmenbedingungen auf der Basis der Gesetzlichen Möglichkeiten für den privaten Personentransport auszuarbeiten. Daraus eine leistbare und den Bedürfnissen der Menschen angepasste Mobilität zu organisieren.
  2. ein Pilotprojekt die Bevölkerung zum Thema Mobilität, Umwelt und Kosten sensibilisieren. Mit entsprechender Akzeptanz können solche Aktivitäten die Menschen vom passiven Wohlstand zur aktiven Lebensqualität begleiten und unterstützen.
  3. Jene die in keiner Erwerbsarbeit stehen, können so die Generationen die die Last unseres Wohlstands tragen unterstützen und so zur aktiven Lebensqualität beitragen.
  4. Die Mobilität zählt zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Unabhängig von seiner gesellschaftlichen und sozialen Stellung sollen alle einen individuellen, leitbaren und seinen Bedürfnissen gerechten Zugang zur Mobilität erhalten.

 

 

Eine individuelle, leistbare und Umweltverträgliche Mobilität im ländlichen Raum ist eine Herausforderung unserer Gesellschaft.

Bei genauer Betrachtung der Situation stellt sich heraus dass alle Ressourcen für die erwähnten Anforderungen bereits vorhanden sind. Die Herausforderung ist diese zu aktivieren.

Die Aktivierung bringt für alle beteiligten eine win win Situation

  • Alle Bewohner einer Region erhalten einen individuellen und leitbaren Zugang zur Mobilität.
  • Die Region gewinnt an Attraktivität.
  • Die verantwortlichen der Region erhalten die Möglichkeit einer effizienten und umweltverträglichen Mobilitätsunterstützung.
  • Die Wirtschaft kann daraus eine Kaufkraftunterstützung ableiten.
  • Engagierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter Abdeckung der fahrzeugkosten gemeinnützig einbringen, sie erreichen damit eine bessere Auslastung ihres Fahrzeuges.
  • Mittelfristig werden Rohstoffe, Energie und Ressourcen geschont bzw. Wirtschaftlicher und effizienter eingesetzt.
  • Ein Fahrzeug das weniger als 10 000 Kilometer pro Jahr im Einsatz ist, verursacht schon beim Kauf einen kaum zu rechtfertigenden Energie und Rohstoff Verbrauch. Eine Wirtschaftlichkeit ist kaum zu erreichen. Die Investition ist meist nur durch mangelnde alternativen zu rechtfertigen.
  • Nicht alle erforderlichen Leistungen für eine positive Entwicklung in unserer Gesellschaft müssen vom Staat erbracht werden. Vor allem dann nicht wenn ausreichende Ressourcen vorhanden sind. Es genügt wenn die erforderlichen Rahmenbedingungen bereitgestellt werden.